Nachdem ich den ersten Eintrag über den Eurovision Song Contest geschrieben habe, hat mir mein Twitter Kollege Gerry Garnitschnig einen Beitrag von Daniel Graf, ehemaliger Mediensprecher von Amnesty International, zukommen lassen. Sehr spannend muss ich sagen.
Nachdem ich Daniel Graf’s Artikel gelesen habe kam es mir wieder in den Sinn. Ja stimmt, bereits im Februar 2012 schrieb die Frankfurter Allgemeine (FAZ) über die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in Baku. Lokale Journalisten in Aserbaidschan dokumentierten über zahlreiche Fälle in denen Menschen nachts im Schlafanzug von Polizisten aus ihren Wohnungen gejagt wurden. Dann kamen die Bagger und Abrissbirnen und wieso das ganze ? Sie brauchen den Platz um die gigantische “Crystal Hall” für den Eurovision Song Contest 2012 zu bauen. Da kommen mir wieder so unangenehme Gefühle hoch wie damals bei der Fußball-WM 2010. Da hat man auch die Menschen vertrieben um die Stadien zu bauen und weswegen ? immer wieder das liebe Geld. Meine Meinung.
Wenn wir schon von Geld reden, jetzt fragt euch mal wer denn diese tolle “Crystal Hall” für den Eurovision Song Contest 2012 gebaut hat. Naa dämmert es ? Die thurgauer Firma Nüssli aus der Schweiz.
Und was machten die Schweizer Medien aus der Geschichte ? Das St. Galler Tagblatt schrieb ”Nüssli baut für den Song Contest” und lobte die tolle Membranfassade mit 45’000 LED-Leuchten. Kein Wort über Zwangsräumungen. Auch der Blick beliess es bei einer netten Firmen-News.
Da sage ich nur traurig traurig !!
Wenn ihr den ganzen Artikel von Daniel Graf lesen möchtet, dann …. bitte hier klicken sehr empfehlenswert.

