ich habe heute den Artikel “Ein Schmerzzentrum fürs Laufental” in der Bazonline gelesen. Da ich dachte dies könnte für uns Baselbieter und eventuell auch für die anderen Mitleser/-innen wichtig sein, habe ich ihn gekürzt, vereinfacht und hier gebloggt.
Zum ersten Mal nach dem Volks-Ja vom 11. März zur Verselbstständigung der Baselbieter Kantonsspitäler sprach der frühere Direktor des Spitals Liestal, Heinz Schneider, in seiner neuen Funktion als CEO des Kantonsspitals Baselland. Zusammengefasst lautet die festgelegte Strategie: Liestal wie bisher weiterführen, Bruderholz und Laufen stärken.
Immer wieder stand das kleine Spital im Laufental wegen Umnutzung bis hin zur Schliessung im Gespräch. Der Verwaltungsrat hat sich nun entschieden in Laufen weiterhin eine Grundversorgung anzubieten und zudem mit einer stationären und ambulanten Schmerzklinik zu spezialisieren, da die Nachfrage nach Schmerzbehandlungen steigend sei. Dass der Bereich Gynäkologie/ Geburtshilfe langfristig erhalten bleibe, könne man jedoch nicht garantieren.
Das Bruderholz bleibt weiterhin ein wichtiger Standort im Bereich Orthopädie und allgemeine Chirurgie. Ausserdem will sich das Haus auf Eingriffe mit schnellen Behandlungswegen und als Reha-Zentrum für geriatrische, neurologische und muskuloskelettale Rehabilitation spezialisieren. Ein weiterer Schwerpunkt sei das Angebot für die Frau und eine nachhaltige Sanierung der Geriatrieabteilung.
In Liestal soll der bisher eingeschlagene Weg so weitergeführt werden. Da in der Fusschirurgie und Infektorthopädie Liestal schon heute weltweite Anerkennung geniesst, werde der Fokus neben der erweiterten Grundversorgung auf komplexe Eingriffe am Bewegungsapparat, Tumorbehandlungen und den Herz-Kreislauf-Bereich gerichtet.


