2011 bescherte dem Basler Zoo einen absoluten Besucherrekord
Schon seit Kindesbeinen an gehe ich gerne in den Basler Zoo und auch als meine Kinder geboren waren, gingen wir immer gerne mit ihnen dorthin. Jährlich zu Weihnachten habe ich von meinen Eltern das Jahresabonnement geschenkt bekommen was mich sehr freute. Jetzt wo die Kinder in den Kindergarten und zur Schule gehen, wir auf dem Land und nicht mehr in der Stadt leben, rentiert sich dies leider nicht mehr. Dafür habe ich mir den Online Newsletter vom Zoo abonniert, welcher monatlich erscheint. Nun dachte ich mir, das ich als Baslerin euch den Zoo Basel etwas schmackhaft machen könnte und euch immer wieder mal mit News informieren könnte. Ich finde es toll was die heutigen Zoos alles so leisten, den Tieren die sie halten mehr Platz zur Verfügung stellen und dafür die Artenvielfalt etwas einschränken. Dies höre, lese respekive sehe ich nicht nur beim Basler Zolli sondern auch bei anderen Zoo’s wie zum Beispiel letzte Woche gerade im TV vom Zoo Zürich erfahren. Ich denke die Zoos (CH, DE und ev noch andere) arbeiten intensiv zusammen, dass die bedrohten Tierarten irgendwann guten Herzens in ihr ursprüngliches Umgebungsfeld ausgesiedelt werden können.
Hier nun mein erster Blog-Eintrag über den Basler Zoo, den sogenannten Jahresbericht, natürlich nicht eins zu eins übernommen.
2011 überstiegen die Besucherzahlen mit rund 1,75 Mio. die bisherige 1,7 Mio. Grenze von 2008. Mit fast 25’000 verkauften Jahreskarten ist dies das erfolgreichste Jahr in der Zooli-Geschichte. Schon 1874 im Eröffnungsjahr des Zoo Basel zählte man 169 verkaufte Abos und 62’262 Eintritte.
Jeder Besucher trägt beim bezahlen eines Eintritts zum Schutz der Natur bei. Bei den Abos werden Fr. 1.50 und bei den Einzel-Eintritten 15 Rappen vom Zoo Basel zur Unterstützung von Naturschutzprojekten verwendet.
Der Tag mit der höchsten Besucherfrequenz war mit 5’250 Besuchern der Ostermontag.
Der Tag mit der niedrigsten Besucherfrequenz mit 0 Besuchern war dank Sturmböen am 16. Dezember. Der Zoo war aus Sicherheitsgründen den ganzen Tag geschlossen.
Am 1. Juli 2011 nach über einem Jahr Bauzeit öffnete das umgebaute Affenhaus wieder seine Tore, welches wie auch die idealen Wetterbedinungen zu den positiven Ergebnissen beigetragen hat. Natürlich zählen auch die drei heutigen Schneeleoparden-Teenager die damals als flauschige Fellbündel herumtollten zu den letztjährigen Publikumslieblingen. Ebenfalls wurden einige Anstrengungen unternommen dem Publikum per Online-Präsens den Basler Zoo näher zu bringen.
Zoodirektor Olivier Pagan erwartet für das laufende Jahr eine ebenso positive Entwicklung, da im Spätsommer die “Geigy-Anlage”, ein lang gehegter Wunsch des Zollis, sowie das neue Aussengehege für die Menschenaffen eröffnet werden sollen.
Neue Projekte sind unter anderem ein “Nordamerika-Bereich”, eîne neue Elefantenanlage sowie das auf der Heuwaage geplante “Ozeanum”, das wenn alles perfekt läuft, im 2018 eröffnet werden soll. Sie sollen helfen die hohen Besucherzahlen zu halten, ein Publikumsmagnet zu werden und in den Bereichen Tourismus, Bildung, Naturschutz und Forschung internationale Bedeutung zu erlangen.
1874 lebten eigentlich nur einheimische Tiere im Zoo, doch mit der Ankunft der Exoten stiegen die Besucherzahlen. Obwohl für den Zoo Basel die Tiere in naturnahen Landschaften zu zeigen, die Bildung und das Engagement in Naturschutzprojekten im Vordergrund steht, schätzt das Publikum die Begegnung mit dem Tier im Streichelzoo.


