Da ich erst nicht wusste was ich heute für ein Rezept in meinen Blog stellen soll, dachte ich, ich schreibe euch einfach das Rezept auf welches ich gestern gekocht habe.
Zuerst jedoch noch etwas Curry- Kunde.
Das Currypulver ist eine Gewürzmischung und besteht je nach Zubereitung aus etwa 13 verschiedenen Komponenten. Manche Gewürze finden sich in jeder Currymischung wieder, vor allem das Kurkuma, das dem Currypulver seine charakteristische gelbe Farbe gibt. Ausserdem sind in jeder Mischung Koriander, Cumin, schwarzer Pfeffer und Bockshornklee enthalten. Diese Gewürze prägen den typischen Geschmack. Zudem gibt es von Mischung zu Mischung unterschiedliche Gewürze die beigemengt werden. Wie zum Beispiel Ingwerpulver, Knoblauchpulver, Asafoetida, Fenchel, Zimt, Nelken, grüner Kardamom, schwarzer Kardamom, Senfkörner, Muskatnuss, Muskatblüte, Paprikapulver, Salz, Cayennepfeffer und/oder langer Pfeffer.
Curry Wok Rezept für 4 Personen
Vor- und Zubereitungszeit des Rezeptes
Zubereitung Gemüse ca 15 Minuten. Zubereitung Fleisch mind. 35 Minuten. Garzeit 15-20 Minuten
Rezept Zutaten für den Curry Wok
2 Kaffetassen Basmatireis (ungekocht)
3-4 Stück Puletbrüstli / Putenbrust (je nach Grösse)
1 grossen Lauchstengel /Poree
3 Rüebli / Möhren
1 grosse rote Peperoni /Paprika
1 grosse gelbe Paprika
2 mittlere Zucchetti
1 Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
Oel zum anbraten. Ich nehme Sesamoel
Sojasauce, mild und pikant
Sweet Chili Sauce (Asia)
Gewürze: Curry madras, Curry Thailand Hot, Ingwer, Salz, Dayong (Chinagewürz). Cayennepfeffer
Kokosmilch
ev etwas Ketchup Hot
Rezept Zubereitung Curry Wok
Als erstes Schneide ich die Putenbrust in Würfel. Ich mache sie gerne etwas grösser, dann kann man sie mit den Stäbchen besser fassen. Wenn die die Putenbrust geschnitten habe gebe ich sie in eine kleine Schüssel und gebe je 1 EL Sojasauce und 1 EL Sweet Chili Sauce dazu. Dann würze ich das ganze mit den verschiedenen Gewürzen ab, rühre alles untereinander und lasse es für mindestens 30 Minuten ziehen.
In der Zwischenzeit putze ich den Lauch / Poree, halbiere ihn und schneide ihn in feine Scheiben. Dann schäle ich die Rüebli 7 Möhren und schneide sie in Würfel. Die Peperoni oder Paprika, wie ihr sie in Deutschland nennt schneide ich ebenso in Würfel wie auch die beiden Zucchetti. Die Zwiebeln werden geschält und in feine Scheiben geschnitten. Den Knoblauch schäle ich ebenfalls, halbiere ihn und lasse ihn bis am Ende liegen. Er wird ganz zum Schluss durch die Knoblauchpresse gepresst und zum fertigen Gericht gegeben.
Wenn ihr alles geschnitten habt, könnt ihr mit dem kochen anfangen. Zuerst setzte ich immer den Reis auf, da er zum Schluss eh noch etwas ziehen soll. Ich gebe also die 2 Tassen Basmatireis in eine Pfanne und übergiesse sie mit 4 Tassen Wasser. Dann noch etwas Salz hinzugeben und auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
Dann nehme ich den Wok, gebe etwas Oel hinzu und warte bis es heiss ist. Dann brate ich das marinierte Putenfleisch / Pouletbrüstli bei hoher Temperatur gut an, so das alle Seiten geschlossen sind und gebe sie wieder in die vorherige Schüssel zurück.
Dann gebe ich, ohne die Pfanne auszuputzen, wieder etwas Oel hinein und dünste als erstes die Zwiebeln. Nach und nach gebe ich nacheinander das Gemüse bei und dünste es ebenfalls bei hoher Hitze an. Nach dem Dünsten regele ich auf mittlere Hitze und dann wird gewürzt. Es ist sehr wichtig erst das Curry dazuzugeben, denn es entwickelt seinen Geschmack erst richtig durch das anbraten. Erst danach würze ich mit den restlichen Gewürzen.
Wenn der Reis gar ist, stelle ich ihn mit geschlossenen Deckel vom Herd und lasse ihn etwa 5 Minuten ruhen.
In der Zwischenzeit sollte auch das Gemüse fertig sein. Ich gebe das auf die Seite gestellte Fleisch hinzu und schmecke es mit je 1 EL Sojasauce mild und pikant, sowie 1 EL Sweet Chili Sauce ab. Dann wird der Knoblauch gepresst und hinzu gegeben. Zum Schluss gebe ich immer noch einen Spritzer Ketchup Hot hinzu. Dann wird abgeschmeckt und je nach Schärfe etwas Kokosmilch beigegeben. Nun nur noch anrichten und es sich schmecken lassen.
Ich wünsch euch allen “en Guete” und viel Spass bim zuebereite.
Zwei Tipps hätte ich noch für euch. Bei den Zwiebeln und dem Knoblauch nehme ich immer, die sich in der Mitte befindenden grünen Strunke raus. Sie verursachen sehr gerne Blähungen. Der zweite Tipp, man kann alle möglichen von Gemüse benutzen, lasst eurer Fantasie also freien lauf …. ich denke mit Kefen schmeckt das Gericht sicher sehr lecker. Leider hatten sie beim Einkauf keine mehr.







